MRI – Magnetresonanztomographie in Zürich

Was ist eine MRI-Untersuchung?

Die Magnetresonanztomographie (MRT oder MRI) ist ein bildgebendes Verfahren, das ganz ohne Röntgenstrahlung arbeitet. Stattdessen nutzt das MRI-Gerät ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um hochauflösende Schnittbilder Ihres Körperinneren zu erzeugen. Das macht die MRI besonders geeignet für die Darstellung von Weichteilstrukturen: Gehirn, Rückenmark, Gelenke, Organe, Muskeln, Sehnen und Bänder werden detailliert und kontrastreich abgebildet.

Bei INURAD in Zürich setzen wir ein Hochfeld-MRI der allerneuesten Generation ein – das GE HealthCare Signa Sprint Elite. Dieses System wurde als erstes seiner Art in der Schweiz installiert und zeichnet sich durch eine besonders grosse, helle Röhrenöffnung, kurze Untersuchungszeiten und eine hervorragende Bildqualität aus.

Wie läuft eine MRI-Untersuchung ab?

Vor der Untersuchung füllen Sie einen kurzen Fragebogen aus und werden von unserem Team persönlich über den Ablauf informiert. Sie legen metallische Gegenstände (Schmuck, Uhr, Gürtel) ab und erhalten von uns bequeme Kleidung, falls Ihre eigene Metallteile enthält.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer gepolsterten Liege, die langsam in die MRI-Röhre gleitet. Sie erhalten Kopfhörer oder Ohrstöpsel, da das Gerät während der Aufnahmen klopfende Geräusche erzeugt. Über einen Klingelknopf können Sie jederzeit mit unserem Team kommunizieren. Wichtig: Während der Aufnahmen sollten Sie möglichst ruhig liegen. Bei bestimmten Untersuchungen werden Sie gebeten, kurz die Luft anzuhalten.

Je nach Fragestellung kann ein Kontrastmittel (Gadolinium) über eine Armvene verabreicht werden. Dieses Kontrastmittel ist in der Regel sehr gut verträglich und wird über die Nieren ausgeschieden.

Wie lange dauert eine MRI?

Eine MRI-Untersuchung dauert je nach Körperregion und Fragestellung zwischen 15 und 60 Minuten. Planen Sie insgesamt etwa 30 Minuten zusätzlich für Anmeldung, Vorbereitung und Nachgespräch ein. Für eine Herz-MRI sollten Sie insgesamt ca. 90 Minuten einplanen.

Wofür wird MRI eingesetzt?

Die MRI eignet sich für eine Vielzahl medizinischer Fragestellungen:

Gehirn und Nervensystem

Schlaganfall, Tumoren, Multiple Sklerose, Kopfschmerzen, Demenz, Epilepsie

Wirbelsäule

Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Entzündungen, Tumoren

Gelenke

Knie (Meniskus, Kreuzband), Schulter (Rotatorenmanschette), Hüfte, Handgelenk, Sprunggelenk

Herz

Herzmuskelentzündung, Kardiomyopathien, Herzfunktion, Durchblutungsstörungen

Bauch und Becken

Leber, Nieren, Prostata, Gebärmutter, Eierstöcke

Gefässe

MR-Angiographie der Hirn- und Halsgefässe, Aorta

Ganzkörper

Tumorsuche, entzündliche Erkrankungen

Unser MRI-Gerät: GE HealthCare Signa Sprint Elite

INURAD betreibt als erstes Institut in der Schweiz das GE HealthCare Signa Sprint Elite – ein Hochleistungs-MRI-System mit besonders starken Magnetfeldgradienten. Die Vorteile für Sie:

  • Grosse, helle Röhrenöffnung – mehr Komfort, weniger Beklemmungsgefühl
  • Kürzere Untersuchungszeiten dank modernster Beschleunigungstechnologie
  • Hervorragende Bildqualität – auch für anspruchsvolle Fragestellungen wie Herz-MRI oder Neuroradiologie
  • KI-gestützte Bildrekonstruktion für besonders klare, scharfe Bilder

Vorbereitung auf Ihre MRI-Untersuchung

  • Informieren Sie uns über Herzschrittmacher, Cochlea-Implantate, Insulinpumpen oder andere metallische Implantate.
  • Legen Sie Schmuck, Uhr, Piercings und andere Metallgegenstände vor der Untersuchung ab.
  • Nüchternheit ist in der Regel nicht erforderlich – Ausnahme: Abdomen-MRI und bestimmte Spezialuntersuchungen (wir informieren Sie bei der Terminvereinbarung).
  • Bitte melden Sie sich vorab, falls Sie unter Platzangst (Klaustrophobie) leiden – wir finden gemeinsam eine Lösung.

FAQ – Häufige Fragen zur MRI-Untersuchung

Nein. Die MRI arbeitet ausschliesslich mit Magnetfeldern und Radiowellen – es werden keine Röntgenstrahlen verwendet. Nach heutigem Wissensstand gibt es keine bekannten gesundheitlichen Risiken durch eine MRI-Untersuchung.

Ja. Unser MRI-Gerät verfügt über eine besonders grosse, helle Röhrenöffnung, die vielen Patientinnen und Patienten die Untersuchung erleichtert. Zusätzlich bieten wir: Feet-first-Lagerung (Füsse zuerst), eine Spiegelbrille für den Blick aus der Röhre, beruhigende Musik über Kopfhörer, Begleitung durch Hypnose und bei Bedarf eine medikamentöse Beruhigung (Sedierung). In seltenen Fällen kann die Untersuchung auch in Kurznarkose durchgeführt werden. Bitte melden Sie sich vorab telefonisch – wir besprechen gemeinsam die beste Lösung.

Die meisten modernen Implantate sind MRI-kompatibel. Entscheidend ist der genaue Implantattyp. Bitte bringen Sie Ihren Implantatpass zur Untersuchung mit oder teilen Sie uns den Implantattyp bei der Anmeldung mit. Unser Team prüft die Kompatibilität vorab.

Grundsätzlich ja – sofern Ihr Schrittmachersystem als «MRI-conditional» klassifiziert ist, was auf die meisten seit ca. 2010 implantierten Systeme zutrifft. Voraussetzung: Der Schrittmacher muss vor der Untersuchung durch Ihre Kardiologin oder Ihren Kardiologen in den MRI-Modus umprogrammiert und danach rückprogrammiert werden. Bitte bringen Sie Ihren Schrittmacherausweis mit.

Nicht bei jeder Untersuchung. Ob ein Kontrastmittel (Gadolinium) benötigt wird, hängt von der medizinischen Fragestellung ab. Falls ja, wird es über eine Armvene verabreicht. MRI-Kontrastmittel ist in der Regel sehr gut verträglich. Bei bekannter Nierenerkrankung informieren Sie uns bitte vorab.

Eine MRI-Untersuchung kann in der Schwangerschaft grundsätzlich durchgeführt werden, da sie ohne ionisierende Strahlung arbeitet. Auf die Gabe von Kontrastmittel wird in der Schwangerschaft jedoch verzichtet (ausser bei zwingender Indikation). Informieren Sie uns bitte in jedem Fall über eine bestehende oder vermutete Schwangerschaft.

Die reine Untersuchungszeit beträgt je nach Fragestellung 15 bis 60 Minuten. Für ein Herz-MRI planen Sie bitte 45 bis 75 Minuten ein. Inklusive Anmeldung und Vorbereitung sollten Sie insgesamt 60 bis 90 Minuten einrechnen.

In der Regel nicht. Ausnahmen gelten für bestimmte Abdomen-Untersuchungen (z. B. MRCP der Gallenwege) und spezielle Herz-MRI-Protokolle. Falls Nüchternheit erforderlich ist, informieren wir Sie bei der Terminvereinbarung.

Der schriftliche Befund wird innerhalb von 24 Stunden erstellt und digital an Ihre zuweisende Ärztin oder Ihren zuweisenden Arzt übermittelt. Die Bilddaten sind zusätzlich über einen Online-Link (PACS-Viewer) verfügbar. In dringenden Fällen informieren wir die zuweisende Praxis telefonisch vorab.

INURAD betreibt ein hochmodernes Hochfeld-MRI, das kein offenes System ist. Offene MRI-Geräte haben eine schwächere Magnetfeldstärke und liefern daher eine geringere Bildqualität. Unser Gerät bietet jedoch eine besonders grosse und helle Röhrenöffnung, die deutlich mehr Komfort bietet als ältere MRI-Systeme. In Kombination mit unseren Massnahmen bei Platzangst (Sedierung, Spiegelbrille etc.) können die allermeisten Patientinnen und Patienten die Untersuchung gut tolerieren.