Ultraschall – Sonographie in Zürich
Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ist ein schmerzloses, strahlungsfreies Verfahren, bei dem Schallwellen eingesetzt werden, um Bilder des Körperinneren in Echtzeit zu erzeugen. Der Ultraschallkopf wird mit etwas Gel auf die Haut aufgesetzt und liefert sofort Bilder der darunter liegenden Organe, Gefässe und Gewebe. Da keinerlei Strahlung verwendet wird, ist die Sonographie besonders schonend und kann beliebig oft wiederholt werden.
Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung ab?
Sie legen sich auf eine Untersuchungsliege. Die untersuchende Ärztin oder der Arzt trägt ein wasserbasiertes Gel auf die zu untersuchende Körperregion auf und führt den Ultraschallkopf über die Haut. Auf einem Bildschirm werden die Bilder in Echtzeit dargestellt und beurteilt. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos. Je nach Fragestellung dauert sie 10 bis 30 Minuten.
Wofür wird Ultraschall eingesetzt?
Spezialverfahren: Doppler- und Kontrastmittelultraschall
Die Doppler-Sonographie ermöglicht die Darstellung und Messung des Blutflusses in Arterien und Venen. Sie wird häufig eingesetzt zur Abklärung von Durchblutungsstörungen, Thrombosen oder Verengungen der Halsgefässe (Carotisstenose).
Der Kontrastmittelultraschall (CEUS) verwendet winzige Gasbläschen (kein jodhaltiges Kontrastmittel), die über eine Armvene verabreicht werden. Damit lassen sich Durchblutungsmuster in Organen in Echtzeit darstellen – besonders hilfreich bei der Beurteilung von Leberherden oder Nierenveränderungen.
Vorbereitung auf Ihre Ultraschalluntersuchung
- Abdomen-Ultraschall: Bitte kommen Sie nüchtern (mindestens 4 Stunden vorher nichts essen und nur Wasser trinken). Eine volle Harnblase kann hilfreich sein – trinken Sie ca. 1 Stunde vorher 2–3 Gläser Wasser und urinieren Sie nicht vor der Untersuchung.
- Schilddrüse, Weichteile, Gefässe: Keine besondere Vorbereitung erforderlich.
FAQ – Häufige Fragen zur Ultraschalluntersuchung
Nein. Ultraschall ist vollkommen schmerzlos. Sie spüren lediglich das kühle Gel und den leichten Druck des Ultraschallkopfs auf der Haut.
Nein. Ultraschall arbeitet mit Schallwellen und ist völlig strahlungsfrei. Es sind keine gesundheitlichen Risiken bekannt. Die Untersuchung kann bedenkenlos auch bei Schwangeren und Kindern durchgeführt werden.
Nur bei einer Untersuchung der Bauchorgane (Abdomen-Ultraschall). In diesem Fall sollten Sie mindestens 4 Stunden vorher nichts essen. Für Ultraschall der Schilddrüse, Gefässe oder Weichteile ist keine Nüchternheit nötig.
Der Standard-Ultraschall zeigt die Struktur von Organen und Gewebe. Der Doppler-Ultraschall macht zusätzlich den Blutfluss in Gefässen sichtbar – er wird eingesetzt, um Durchblutungsstörungen, Thrombosen oder Gefässverengungen zu erkennen.
CEUS ist ein Spezialverfahren, bei dem winzige Gasbläschen über eine Armvene verabreicht werden. Diese Bläschen machen die Durchblutung von Organen in Echtzeit sichtbar. CEUS wird vor allem zur genaueren Beurteilung von Leber- und Nierenveränderungen eingesetzt. Das verwendete Kontrastmittel enthält kein Jod und belastet die Nieren nicht.
Ja, Ultraschall wird häufig als ergänzende Untersuchung eingesetzt – zum Beispiel zur gezielten Abklärung eines Befundes, der im MRI oder CT aufgefallen ist, oder zur Verlaufskontrolle, wenn auf Strahlung verzichtet werden soll.