Interventionelle Radiologie – Minimalinvasive Eingriffe in Zürich
Die interventionelle Radiologie ist eines der innovativsten Gebiete der modernen Medizin. Mithilfe bildgebender Verfahren – Ultraschall, Röntgen, CT oder MRI – führen Spezialistinnen und Spezialisten Eingriffe durch, die früher eine offene Operation erfordert hätten: durch winzige Zugänge, millimeterfein gesteuert, ohne grosse Schnitte.
Das bedeutet für Sie: weniger Schmerzen, eine deutlich kürzere Erholungszeit und in vielen Fällen die Möglichkeit, den Eingriff ambulant durchzuführen. Viele Patientinnen und Patienten sind bereits am selben oder nächsten Tag wieder zu Hause.
Interventionelle Radiologie bei INURAD –
in Kooperation mit der IRZ
Bei INURAD in Zürich werden interventionell-radiologische Eingriffe von den erfahrenen Spezialisten der IRZ – Interventionelle Radiologie Zürich durchgeführt. Bei der IRZ arbeiten FMH- und EBIR-zertifizierte Ärzte, die zusammen mehr als 1400 Eingriffe jährlich durchführen und das breiteste Behandlungsspektrum in der Stadt Zürich anbieten. Als Partnerpraxis der Hirslanden Klinik Zürich bietet die IRZ Eingriffe an mehreren Standorten an – darunter die Räumlichkeiten von INURAD an der Hohlstrasse 532 in Zürich.
Die Zusammenarbeit von INURAD und IRZ ermöglicht einen nahtlosen Patientenpfad: Die diagnostische Bildgebung (MRI, CT, PET/CT, Szintigraphie) und die interventionelle Therapie finden am gleichen Standort statt – koordiniert, ohne Doppeluntersuchungen.
Die acht Behandlungsbereiche der IRZ
FAQ – Häufige Fragen zur interventionellen Radiologie
Ja. Viele Eingriffe der IRZ können ambulant durchgeführt werden – Sie sind in der Regel am selben oder nächsten Tag wieder zu Hause. Für Eingriffe, die eine stationäre Überwachung erfordern, stehen die Betten der Hirslanden Klinik Zürich zur Verfügung.
Eine Überweisung ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Sie können sich auch direkt an die IRZ wenden. Für komplexe Eingriffe empfehlen wir eine vorgängige Besprechung mit Ihrem behandelnden Arzt.
Die meisten Eingriffe werden in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt, oft ergänzt durch eine leichte Sedierung. Eine Vollnarkose ist nur selten erforderlich – z. B. bei grösseren Gefässeingriffen oder bei Patienten mit hoher Angst.
Beide behandeln Erkrankungen – aber mit unterschiedlichen Zugängen. Der Chirurg operiert durch einen offenen Schnitt oder laparoskopisch. Der interventionelle Radiologe arbeitet durch winzige Zugänge (meist 1–3 mm) und nutzt Bildgebung (Ultraschall, CT, Röntgen) zur millimetergenauen Steuerung. Viele Erkrankungen, die früher operiert werden mussten, können heute interventionell behandelt werden – mit weniger Schmerzen, kürzerer Erholungszeit und geringeren Risiken.
Ja, bei medizinisch begründeter Indikation werden die Kosten in der Regel von der obligatorischen Grundversicherung (KVG) übernommen. Einige neuere Verfahren (z. B. Gelenkembolisation) werden zunehmend anerkannt – wir klären die Kostenübernahme gerne für Sie ab.
Der erste Schritt ist ein Beratungsgespräch mit den IRZ-Spezialisten. Sie können sich telefonisch (+41 44 387 25 84) oder per E-Mail (irz@hirslanden.ch) melden. Die Ärzte der IRZ besprechen Ihre Situation, prüfen Ihre Befunde und empfehlen das beste Vorgehen – ob interventionell oder nicht.